Telefon +49 40 43 27 09 15  |  E-Mail: info@rolandbraun.de

Mit den sinkenden Temperaturen steigt in vielen Gebäuden wieder das Feuchte- und Schimmelpilzrisiko. Genau der richtige Zeitpunkt sich fundiert zum Thema zu informieren. Am Donnerstag, 18.10.2012, findet in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) am Berliner Tor die 5. Hamburger Fachtagung Schimmelpilze in Innenräumen meines Berufsverbandes, dem Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. statt. Für Kurzentschlossene sind noch einige Plätze frei.

Die ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Innenraumlufthygiene-Kommission (Umweltbundesamt) und der Obersten Landesgesundheitsbehörden (ad-hoc-AG IRK/OLG) hat mit der Septemberausgabe des Bundesgesundheitsblattes weitere neue Richtwerte für die Innenraumluft veröffentlicht und zwar für die C9-C15- Alkylbenzole sowie für Ethylbenzol.

Literatur zum Thema

http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/innenraumhygiene/richtwerte-irluft.htm

Der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten beim Umweltbundesamt - kurz AgBB - hat im Juli 2012 ein aktualisiertes Bewertungsschema vorgelegt. Die zur Beurteilung heranzuziehenden Niedrigsten Interessierenden Konzentrationen - kurz NIK-Werte - wurden aktualisiert.

Seit der Einführung stehen Energiesparlampen u.a. aufgrund des darin enthaltenen Quecksilbers in der Kritik. Immer wieder wird auch in den Medien hierüber berichtet, aktuell beleuchtete der NDR am 3.9.2012 besonders den Aspekt der Entsorgung von Energiesparlampen sehr kritisch. Beim Bruch von Energiesparlampen wird Quecksilber freigesetzt, über die Bewertung wird kontrovers diskutiert.

In regelmäßigen Abständen taucht das Thema Tonerstaub und mögliche Gesundheitsgefahren in Funk, Fernsehen und Presse auf, was dann immer auch zu vielen Anfragen bei uns führt. Zwischenzeitlich wurde der Sachverhalt in mehreren Studien, z.B. durch das Umweltbundesamt, untersucht. Das Thema wird nach wie vor kontrovers diskutiert.

Bei Raumknappheit greifen Schulen und Kindertagesstätten aber auch Firmen und Verwaltungen gerne auf Containerräume zurück. Diese sind im Vergleich zu einem "richtigen" Gebäude einfach und kostengünstig zu errichten und bieten in der Regel eine akzeptable Raumqualität. Immer wieder kommt es jedoch auch zu Klagen über die Raumluft- und Raumklimaqualität (Gerüche, Kopfschmerzen etc.).

Das Umweltbundesamt weist an prominenter Stelle in seinem Internetauftritt auf die 5. Hamburger Fachtagung "Schimmelpilze in Innenräumen" am 18.10.2012 in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften am Berliner Tor, Hamburg, hin.

Roland Braun wird auf der 5. Hamburger Fachtagung "Schimmelpilze in Innenräumen" als Vertreter des Regionalverbandes Umweltberatung Nord e.V. (R.U.N.) den aktuellen Stand des "Netzwerkes Schimmelberatung Hamburg" präsentieren. Die Fachtagung findet am 18. Oktober 2012 in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg am Berliner Tor statt. Schwerpunktthema sind Schimmelpilzprobleme im Zusammenhang mit Neubau und Modernisierung. Weitere Infos zur Fachtagung sowie Anmeldeunterlagen finden Sie hier: http://www.umweltberatung-nord.de/schimmeltagung-2012.html

Die ad-hoc-AG "Innenraumrichtwerte" der Innenraumluftkommission (Umweltbundesamt) und der Obersten Landesgesundheitsbehörden (ad-hoc-AG IRK/AOLG) hat aktuell im August 2012 im Bundesgesundheitsblatt einen neuen, durchaus anspruchsvollen Innenraum-Richtwert für Kresole veröffentlicht.

Bereits in 2011 hat die MAK-Kommission der Deutschen Forschungsgesellschaft einen neuen, deutlich niedrigeren Arbeitsplatzgrenzwert für die alveolengängige Staubfraktion (Feinstaub oder kurz A-Staub) vorgeschlagen. In der MAK- und BAT-Werteliste 2011 wurde eine Maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert) von nur noch 0,3 mg/m³ vorgeschlagen (Aktueller Arbeitsplatzgrenzwert: 3 mg/m³).

Zum Seitenanfang