Startseite » Aktuelles » Update: Neuer Arbeitsplatzgrenzwert für die alveolengängige Staubfraktion (A-Staub, Feinstaub)
Update: Neuer Arbeitsplatzgrenzwert für die alveolengängige Staubfraktion (A-Staub, Feinstaub) Drucken E-Mail
Mittwoch, den 02. April 2014 um 06:51 Uhr
Hamburg, 10. April 2014
Update: Der neue AGW ist jetzt offiziell im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlich und damit auch formal in Kraft gesetzt.
Infos zu aktualisierten TRGS 900 gibt es hier: http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-900.html

Hamburg, 2. April 2014
Seit 2011 lag ein Vorschlag der MAK-Kommission (DFG) zur Neufestsetzung der Arbeitsplatzgrenzwerte für die einatembare (E-Staub) und die alveolengängige Staubfraktion (A-Staub) auf dem Tisch. Nach jahrelanger, teilweiser kontroverser Diskussion in der Fachwelt hat der zuständige Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) in seiner 53. Sitzung am 18./19.11.2013 den Grenzwert für die alveolengängige Staubfraktion jetzt auf 1,25 mg/m³ gesenkt (alter AGW: 3 mg/m³), der Grenzwert für die einatembare Staubfraktion bleibt bei 10 mg/m³. Der neue AGW für A-Staub bezieht sich auf eine durchschnittliche Dichte von 2,5 g/cm². Für Arbeitsplätze an denen mit Materialien besonders niedriger Dichte (z.B. Kunststoffe, Papier) oder besonders hoher Dichte (z.B. Metalle) umgegangen wird, kann der AGW mit der Materialdichte umgerechnet werden (freiwillig, kein "Muss"). Außerdem gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Übergangsfristen zur Einhaltung des neuen AGW.

Wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Ihrem Newsletter mitteilt, sind die Beschlüsse des AGS "aufgrund von Verzögerungen im Betriebsablauf" noch nicht im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht und damit noch nicht in Kraft gesetzt. Die BAuA hat aber eine Vorabversion veröffentlicht. Mit der formalen Veröffentlichung im Ministerialblatt ist in Kürze zu rechnen - wir werden Sie an dieser Stelle hierüber informieren.

Unser Ing.-Büro führt Arbeitsplatzmessungen zur Überprüfung der Einhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte für die einatembare und alveolengängige Staubfraktion durch. Unsere Messtechnik ist auch im Hinblick auf den neuen A-Staub-Grenzwert geeignet. Seit einiger Zeit bieten wir darüber hinaus ergänzende direktanzeigende Online-Messverfahren (Streulichtphotometer) für die verschiedenen Staubfraktionen (A-Staub, E-Staub, PM2,5, PM10  u.a.) an. Gerne legen wir Ihnen ein für Sie kostenfreies und unverbindliches Angebot vor.

Links zum Thema:
 
         feed-image

VDI-geprüfter
Fachingenieur RLQ
Registernummer
PZ-RLQ-012