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HBCD-haltige Dämmstoffe ab 30.9.2016 gefährlicher Abfall Drucken E-Mail
Hamburg, 10.10.2016

Für das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) gilt seit Frühjahr 2016 in der EU ein weitgehendes Handels- und Verwendungsverbot. Lange Zeit war HBCD das wirtschaftlich wichtigste Flammschutzmittel für Polystyrol-Dämmstoffe und ist dementsprechend in vielen verbauten Dämmstoffen enthalten. Ab dem 30. September 2016 gelten HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährliche Abfälle, wobei Dämmstoffe ab einem Gehalt von 1.000 mg/kg entsprechend einzustufen sind. Ohne einen entsprechenden Nachweis, dass diese Schadstoffgrenze nicht erreicht wird, müssen alle Polystyrol-Dämmstoffe grundsätzlich als HBCD-haltig und damit als gefährlicher Abfall eingestuft werden. In den Medien wird bereits von einem Entsorgungsengpass für HBCD-haltige Abfälle berichtet. Das Ing.-Büro ROLAND BRAUN bietet die Probenahme und Untersuchung von Dämmstoffen auf HBCD an.

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